11.01.2018 09:37 Alter: 5 days
Kategorie: Niners, Startseite

NINERS sinnen auf Revanche!

Bereits am Freitag bestreiten die NINERS Chemnitz ihr nächstes Spiel in der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Dabei trifft man ab 20 Uhr in der Hanauer Main-Kinzig-Halle auf die gastgebenden HEBEISEN WHITE WINGS.


Gegen den Tabellenneunten unterlag man im Hinspiel Mitte Oktober mit 73:89 und möchte sich für jene Schlappe nun gern revanchieren. „Wir haben noch eine kleine Rechnung mit Hanau offen. Damals zeigten wir insbesondere defensiv eine unserer schwächsten Saisonleistungen. Deshalb wird die Verteidigung für uns ein wichtiger Schlüssel zu einem möglichen Auswärtssieg“, prognostiziert Cheftrainer Rodrigo Pastore. 

An das Hinspiel hat der 45-jährige NINERS-Coach keine guten Erinnerungen: „Wir gestatteten den WHITE WINGS damals viel zu viele freie Würfe und ließen sie gerade am Perimeter sträflich unbewacht.“ So durfte Hanau den Chemnitzern ganze 14 Dreier einstreuen, davon allein sieben im Schlussviertel, was letztlich den Weg zum Sieg ebnete. Die seinerzeitigen Probleme wurden später zum Sinnbild für die gesamte Hinrunde, in der sich die NINERS defensiv leider oftmals zu anfällig präsentierten. „Wir haben immer wieder versucht, daran zu arbeiten. Doch erst nach der enttäuschenden Niederlage in Baunach scheinen alle verstanden zu haben, dass wir die Grundlagen für Erfolge in der Verteidigung legen müssen. Das spürt man nun auch Tag für Tag im Training“, stellt Pastore einen allmählichen Sinneswandel fest. Gleichwohl weiß der Argentinier, dass noch ein langer Weg vor ihm und seinen Spielern liegt: „Der nächste Schritt ist, die gegen Ehingen gezeigten guten Ansätze nun auch einmal im nächsten Match zu bestätigen.“

Diesbezüglich ist es sicher von Vorteil, dass man Freitag in der selben Besetzung wie letztes Wochenende auflaufen kann. „Alle Spieler sind fit und die Formkurve zeigt bei vielen Jungs klar nach oben. Deshalb hoffe ich auf eine bessere Leistung als im Hinspiel, zumal unser Team inzwischen ein anderes Gesicht hat“, verweist Pastore auf die personellen Unterschiede. So trugen beim ersten Vergleich mit Hanau noch Jajuan Johnson und Jacob Parker das Trikot der NINERS, während Joe Lawson, Brad Tinsley und Arne Wendler seinerzeit nicht zum Einsatz kamen. Doch gerade diese drei Spieler hatten beim jüngsten Heimsieg gegen Ehingen mit zusammen 25 Punkten, 15 Assists, 11 Rebounds, 4 Steals sowie 2 Blocks einen entscheidenden Anteil. „Und sie waren sehr mannschaftsdienlich. Das dürfen sie in Hanau gern wiederholen“, sagt Pastore.

Während Chemnitz mittlerweile also personell etwas stärker besetzt zu sein scheint, müssen die WHITE WINGS mit Christian von Fintel und Paul Albrecht wohl verletzungsbedingt auf zwei Akteure verzichten, die beim Hinspiel noch 19 Punkte markierten. Trotz jener Ausfälle präsentierte sich Hanau zuletzt sehr stark und gewann gegen Kirchheim mit 80:68 sowie in Hamburg gar mit 91:75. Dies war vor allem den Leistungen der US-Amerikaner Lucquon Choice (Saisonschnitt 13.1 Punkte pro Spiel), Chase Adams (11.9), Chris Brady (9.9) und Lavon Long (4.9) sowie der deutschen Routiniers Till-Joscha Jöhnke (13.2) und Josef Eichler (5.2) zu verdanken. „Die WHITE WINGS spielen momentan zwar mit einer sehr kleinen Rotation, gehen aber stets mit vollem Einsatz zu Werke. Da müssen wir einfach dagegen halten“, fordert Pastore höchstes Engagement.

 

TERMINE:

HEBEISEN WHITE WINGS Hanau vs. NINERS Chemnitz, Freitag, 12.01.2018, 20:00 Uhr, Main-Kinzig-Halle

NINERS Chemnitz vs. Uni Baskets Paderborn, Samstag, 20.01.2018, 19:00 Uhr, Richard-Hartmann-Halle