19.11.2017 21:17 Alter: 29 days
Kategorie: Niners, Startseite

NINERS in Vechta ohne Chance

Basketballzweitligist NINERS Chemnitz hat am Samstagabend beim favorisierten BBL-Absteiger Vechta die erwartete Niederlage hinnehmen müssen.


Vor 3.140 Zuschauern im ausverkauften RASTA Dome geriet das Team von Cheftrainer Rodrigo Pastore bis zur Halbzeitpause bereits mit 37 Punkten in Rückstand, konnte aber immerhin nach dem Seitenwechsel eine anständige Leistung zeigen und so noch etwas Ergebniskosmetik zum 64:89-Endstand betreiben. Nächsten Samstag bekommen es die NINERS dann mit dem nächsten schweren Brocken zu tun, wenn man um 19:30 Uhr in der Richard-Hartmann-Halle den aktuell Viertplatzierten Phoenix Hagen empfängt. Tickets sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie den Abendkassen erhältlich. 

Gleich zu Spielbeginn machten die Gastgeber klar, dass sie Herr im eigenen Hause sind und wurden dabei ausgerechnet von einem Chemnitzer Erfolgshelden der Vorsaison angeführt. US-Guard Chris Carter markierte sieben der ersten zehn RASTA-Zähler und sorgte damit fast im Alleingang für Vechtas 10:0-Blitzstart, ehe dann Brad Tinsley endlich Punkte für die NINERS aufs Tableau brachte. Einem weiteren „And-One“ des letzten Chemnitzer Neuzugangs folgte aber schon der nächste Lauf Vechtas, das sich vor allem in Person von David Gonzalvez und Seth Hinrichs äußerst treffsicher vom Perimeter zeigte und auf 21:5 erhöhte. Der Gastgeber war den NINERS in allen Belangen überlegen und hatte praktisch schon nach dem Startviertel bei einer 38:11-Führung die Vorentscheidung in dieser Partie herbeigeführt. 

Den allerletzten Funken Hoffnung zerstörte schließlich abermals Carter, der Mitte des zweiten Durchgangs per Freiwurf schon satte 30 Zähler zwischen sein neues und sein altes Team brachte (48:18). Bei jener Differenz blieb es bis Mitte des dritten Viertels, ehe Joe Lawson den Rückstand erstmals wieder unter die besagte 30-Punkte-Marke drückte (34:62). Anschließend kam Chemnitz besser ins Spiel, weil man vor allem die Zahl der Ballverluste in Grenzen hielt und dem Gegner weniger freie Würfe gestattete, während nun auch einmal im eigenen Angriff der Ball den Weg durch die Reuse fand. Dabei konnten sich jetzt vor allem Brad Tinsley, Malte Ziegenhagen, aber auch Michael Fleischmann, Jacob Parker und Andy Mazurczak auszeichnen. Letztlich gelang es Joe Lawson, sein Team acht Minuten vor Schluss sogar noch einmal auf 56:72 heranzuführen.

Damit war dann aber auch das Ende der Fahnenstange erreicht, denn Vechta ließ sich an diesem Abend freilich nicht mehr gefährden. Vielmehr setzten die Gastgeber mit Dreiern von Robin Christen und Youngster Philipp Herkenhoff oder einem Dunk des US-Centers Andrew Smith noch einige Highlights und durften sich über einen deutlichen Heimsieg sowie die Verteidigung des zweiten Tabellenplatzes freuen. Währenddessen rutschen die NINERS auf Rang 10 und haben bereits zwei Siege Rückstand auf die anvisierten Playoffplätze, so dass man im Rennen um eben jene nächsten Samstag gegen Hagen einen Heimerfolg gut gebrauchen könnte. 

 

STATISTIK:

RASTA Vechta vs. NINERS Chemnitz 89:64 (38:11, 19:12, 15:27, 17:15), 3.140 Zuschauer (ausverkauft) 

Tinsley (17 Punkte), Richter (11), Mazurczak (9), Lawson (8), Ziegenhagen (7), Fleischmann (5), Lodders (5), Parker (2), Kayser, Mixich, Jones (nicht eingesetzt)

 

TERMIN:

NINERS Chemnitz vs. Phoenix Hagen, Samstag, 25.11.2017, 19:00 Uhr, Richard-Hartmann-Halle